Besuch des Bischofs

Auf Einladung von Schulleiter Josef Grundner und den Fachschaften Religion besuchte am 06.03.2018 Weihbischof Dr. Haßlberger die Mädchenrealschule Heilig Blut.

Weihbischof Dr. Haßlberger zu Besuch an der MRS Heilig Blut

Auf Einladung von Schulleiter Josef Grundner und den Fachschaften Religion besuchte am 06.03.2018 Weihbischof Dr. Haßlberger die Mädchenrealschule Heilig Blut. Die Chorklassen unter der Leitung von Herrn Steinegger empfingen den hohen Gast in der Aula mit einem Begrüßungsständchen. Weihbischof Haßlberger war sehr angetan von diesem freundlichen Empfang und sagte, dass er sehr gerne dieser Einladung gefolgt sei. Mit drei 10. Klassen traf man sich dann im Meditationsraum zu einer sehr offenen und interessanten Gesprächsrunde. Die Schülerinnen konnten dem Weihbischof, den die meisten bei ihrer Firmung schon kennengelernt hatten, alles fragen, was ihnen auf dem Herzen lag. Sehr persönliche („Wollten Sie eigentlich einmal heiraten?“, „Hätten Sie auch gerne Kinder gehabt?“) aber auch kirchenkritische Fragen („Glauben Sie, dass der Zölibat noch zeitgemäß ist?“, „Wie sehr schadet der Missbrauchsskandal der Kirche?“ „Ist die Kirche zu verschwenderisch?“) wurden gestellt. Weihbischof Dr. Haßlberger begeisterte die Schülerinnen durch seine absolute Offenheit und Menschlichkeit und hoffte, die Fragen zur Zufriedenheit aller beantwortet zu haben. Mit einem Eintrag ins Goldene Buch und einem Gruppenbild mit dem Weihbischof endete die Diskussion.

Anschließend trafen sich die Fachschaften Religion mit Dr. Haßlberger im Silentium zu einem Austausch über Gott und die Welt, wobei viel Fachliches und speziell das religiöse Schulleben im Mittelpunkt standen.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Cafeteria ließ man den Besuch des Weihbischofs an der Mädchenrealschule gemütlich ausklingen. Die  Schulleitung bedankte sich recht herzlich für die Annahme der Einladung. Sehr gerne sei er dieser gefolgt und er würde auch gerne wieder kommen. Die Mädchenrealschule sei ein Ort, an dem man sich richtig wohlfühlen könne, so Dr. Haßlberger.