Außerunterrichtliche Aktivitäten

Würdigung des Kultusministeriums für unser außerunterrichtliches Engagement – überreicht durch Herrn MB Wilhelm Kürzeder

rdigung des Kultusministeriums für unser außerunterrichtliches Engagement – überreicht durch Herrn MB Wilhelm Kürzeder

Ausschnitt aus der Laudatio

Die Erzbischöfliche Mädchenrealschule Hl. Blut zeichnete sich in überragender Weise durch ihr soziales Engagement aus. Das „St. Nikolaus Projekt“ feierte im vergangenen Schuljahr 10-jähriges Jubiläum. Seit 2007 treffen sich 30 Schülerinnen der Mädchenrealschule mit Jugendlichen der Heilpädagogischen Tagesstätte St. Nikolaus regelmäßig zum gemeinsamen Lernen, Musizieren, Spielen und Spaß haben. Die Treffen sind für die Schülerinne freiwillig und sollen Berührungsängste mindern. Das sogenannte „Freundschaftsprojekt“ ist bemerkenswert, das Engagement von Schülerinnen und Lehrern hat während der langen Zeit nicht nachgelassen.

Mit dem Projekt „Ein-Dollar-Brille“ werden Menschen in unterentwickelten Ländern unterstützt. Ein Benefizlauf und der Verkauf von durch Schülerinnen kreierten Hausaufgabenheften ermöglichte es, 7.610 € an den Verein „Ein-Dollar-Brille e. V.“ zu spenden.

Die 8. Klassen übernahmen die Patenschaft für ein indisches Zwillingspaar. Diverse Einzelaktionen unterstützten zusätzlich Partnerschulen in Afrika.

Beim jährlich stattfindenden Adventsbasar boten die Schülerinnen vielerlei Basteleien, Plätzchen, Kerzen und vieles mehr an, sodass die beachtliche Summe von 15.000 € eingenommen wurde, die an soziale Hilfsprojekte in der Region und der Welt gespendet wurden.

Unter dem Motto „Kulturprogramm extra – Über den Tellerrand hinausschauen“ fanden mehrere Einzelprojekte statt. So beteiligten sich die Schülerinnen an der „Stadtteilkunst Erding“. Gemeinsame Probenwochenenden und Konzerte führte das Blasorchester der Mädchenrealschule mit dem Jugendorchester der Stadtkapelle Erding durch. Während einer 2-tägigen Exkursion im Diözesanmuseum in Freising konnten die Schülerinnen einer 6. Klasse der Erstellung von Schriftstücken im Mittelalter auf die Spur kommen. Im gebundenen Ganztag wurde den Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 und 6 einmal wöchentlich im sogenannten Regenbogennachmittag ermöglicht, mit allen Sinnen über den Lehrplan hinaus den Horizont zu erweitern. Ob Fotokurs, Schwimmen, Kleinkunst oder musikalische Inhalte, das Angebot war vielfältig und auf die Schülerinnen zugeschnitten. Gemeinsame Besuche diverser Veranstaltungen im näheren Umland und die Berlinfahrt während der Faschingsferien runden das Kulturprogramm der Mädchenrealschule ab.

Als drittes Großprojekt sei die Pflege des bayerischen Brauchtums genannt. Unter dem Motto „Boarisch gredt und gsunga“ erlebten die Schülerinnen des gleichnamigen Wahlfachs Brauchtum und die bayerische Sprache. Sie befassten sich z. B. mit dem Leonhardiritt, der Kirchweih oder den bayrischen Trachten und erlernten alte bayrische Begriffe. Auch „Schafkopfen“ durfte nicht fehlen. Im Wahlfach „Bayrisch kochen“ wurden traditionelle bayrische Gerichte gekocht, wie zum Bauspiel die „Auszongnen, die „Apfelkiachal“ oder „Hauberlinge“.“

Auch die Landtagsabgeordnete Frau Doris Rauscher (SPD) gratulierte uns, was man hier nachlesen kann.