Pi-Day

Happy Pi-Day!

Am 14. März wird der sogenannte „Pi-Day“ gefeiert, ein Tag zu Ehren der Zahl π ("Pi").

Happy Pi-Day!

Am 14. März wird der sogenannte „Pi-Day“ gefeiert, ein Tag zu Ehren der Zahl π („Pi“). In der Mathematik beschreibt diese besondere Zahl das Verhältnis des Umfangs zum Durchmesser eines Kreises. Die Schülerinnen lernen diesen Zusammenhang in der 7. Klasse kennen, samt der Kreiszahl, welche gerundet den Wert 3,14 hat. In der 9., bzw. 10. Klasse (je nach Zweig) wird diese Kreiszahl 3,14 genauer betrachtet und gerechnet wird dann mit der ungerundeten Variante in Form des griechischen Buchstaben „Pi“ (π). Diese Zahl π hat für die Mathematik und natürlich auch die anderen Naturwissenschaften eine besondere Bedeutung, so dass auch heute noch versucht wird, dieser unendlichen, nicht periodischen Zahl (= irrationale Zahl, d.h. es gibt keinen Bruch, der diese Zahl darstellen kann) auf den Grund zu gehen, indem man durch immer genauere Berechnungen vielleicht hofft, doch noch eine Periode oder Ähnliches zu finden. So wurde im Jahr 2016 in einer 108 Tage lang dauernden Computerberechnung die Zahl bis zu 22.459.157.718.361 Nachkommastellen genau bestimmt (Quelle: www.nzz.ch). Es gibt auch keine Gleichung, die Pi als Lösung besitzt (π ist transzendent). Des Weiteren wird vermutet, dass die Zahl Pi „normal“ (= Regel zur Verteilung von Ziffern) ist und so in den Nachkommastellen im Unendlichen alle erdenklichen Zahlenkombinationen gefunden werden können. Im Internet gibt es unter anderem eine Suchmaschine, in der man zum Beispiel sein Geburtsdatum in Pi suchen kann und so erfährt, an welcher Nachkommastelle diese Zahlenkombination steht. Auch wurde Pi schon in Buchstaben „übersetzt“, so dass man dann Wörter und Sätze suchen kann. Diese Idee weitergesponnen führt natürlich auch dazu, dass sich nicht nur Sätze, sondern ganze Texte, Gedichte, Bücher, Romane in der Unendlichkeit der Kreiszahl finden müssen (samt allen Varianten mit Rechtschreibfehlern). Aber nicht nur Naturwissenschaftler sind von dieser Zahl begeistert, so finden sich auch zahlreiche Künstler, die π ein Werk gewidmet, bzw. die Ziffernfolge eingebaut haben. Ein Beispiel dafür ist die Wiener Opernpassage, genauer die abzweigende Westpassage davon, in der die Zahl Pi mit 478 Nachkommastellen an den Wänden vom Künstler Ken Lum dargestellt wird (www.wikipedia.org).

Die Kreiszahl 3,14 hat sich also durch ihre Faszination einen eigenen Gedenktag verdient, welcher am 14.3. (in englischer Schreibweise 3-14) international gefeiert wird. So auch an unserer Schule, die die MINT-Fächer weiter in den Mittelpunkt rücken will. Nicht nur im Mathematikunterricht sollte dieser besonderen Zahl gedacht werden. Die HE-Klassen (7d und 7e) von Frau Susanne Bertold haben an diesem Tag im Unterricht Kekse gebacken, natürlich kreisrund, mit Schokolade gefüllt und mit einem π verziert. Diese wurden dann einen Tag später in der Pause verkauft, so dass die ganze Schulfamilie an die Bedeutung dieser Zahl erinnert wurde. Manchmal ist Mathematik nicht nur Theorie, sondern kann auch besonders gut schmecken.

Norbert Hintermeier