Im Keltenmuseum

Im Februar bzw. März unternahmen die 6. Klassen zusammen mit ihren Geschichtslehrkräften eine Exkursion in das „Kelten- und Römermuseum Manching“.

EINE ZEITREISE ZU DEN KELTEN – BESUCH IM KELTENMUSEUM MANCHING

Im Februar bzw. März unternahmen die 6. Klassen zusammen mit ihren Geschichtslehrkräften eine Exkursion in das „Kelten- und Römermuseum Manching“. Die Kelten, die von den Römern als Gallier bezeichnet wurden und den meisten vor allem durch den Comic „Asterix und Obelix“ bekannt sind, siedelten vor ca. 2000 Jahren auch in Bayern. Manching war damals mit einer Fläche von 380 ha eine der bedeutendsten keltischen Städte in Europa, in der 5000 - 10 000 Menschen lebten und wo eine Art riesiges europäisches Einkaufszentrum entstand. Aufgeteilt in zwei bzw. drei Gruppen erhielten die Mädchen abwechselnd eine Führung durch die Ausstellung, während die anderen an einem Workshop in der Museumswerkstatt teilnahmen bzw. einen Film über die Keltenstadt ansahen, ehe getauscht wurde. Bei dem Rundgang bekamen die Schülerinnen durch Archäologen einen genauen Einblick in das Kultur- und Alltagsleben dieser Zeit. Besonderen Eindruck hinterließen hierbei die Regenbogenschüsselchen, welche als Zahlungsmittel der Kelten galten und besonders dekorativ wirken. In der Museumswerkstatt leitete Frau Limmer die Jugendlichen an, ein keltisches Medaillon bzw. ein Schmuckkästchen mit Symbolen herzustellen, die den Menschen damals als Glücksbringer oder zum Schutz vor bösen Geistern dienten. Damit die mit Eifer hergestellten Gegenstände der Mädchen auch antik wirkten, ließ die Archäologin diese mithilfe von Schwefel künstlich altern. Der Film zeigte einen kurzen Abriss der 100-jährigen Ausgrabungsgeschichte in Manching sowie die Ausmaße und eine Rekonstruktion der Keltenstadt. So konnten die Schülerinnen an einem Tag das Leben der Kelten aktiv nachvollziehen.

Katrin Scherer