Klassenfahrt der Kl. 10a

Am Montag, den 26.09.2016 startete unsere letzte gemeinsame Klassenfahrt nach Hamburg mit Herrn Joachimbauer und Frau Urland. Wir trafen uns um 07:30 Uhr am S-Bahnhof Altenerding, um mit der S-Bahn nach München zu fahren.

Am Montag, den 26.09.2016 startete unsere letzte gemeinsame Klassenfahrt nach Hamburg mit Herrn Joachimbauer und Frau Urland. Wir trafen uns um 07:30 Uhr am S-Bahnhof Altenerding, um mit der S-Bahn nach München zu fahren. Dort angekommen, stiegen wir in den Zug nach Hamburg. Die Fahrt dauerte insgesamt sieben Stunden, die jedoch recht schnell vergingen. In Hamburg sammelten alle ihr Gepäck ein und wir machten uns auf den Weg zum Hotel. Dort bezogen wir zuerst unsere Zimmer und konnten uns etwas einrichten, bevor wir mit der S-Bahn wieder in die Stadt fuhren. Um 19 Uhr stand ein Abendessen im Hard Rock Café auf dem Programm. Das Restaurant liegt an den Landungsbrücken, sodass wir uns davor schon etwas umschauen konnten und einen wunderschönen Sonnenuntergang erlebten. Im Café selber waren viele Bilder und Gegenstände von bekannten Musiklegenden. Damit hatten wir schon einen tollen Start in die Woche. Auf dem Rückweg gingen wir dann über Hamburgs berühmte Reeperbahn, die zentrale Straße im Vergnügungs- und Rotlichtviertel. An einem Montagabend war dort zwar nicht so viel los, jedoch war es trotzdem eine merkwürdige Erfahrung, in der Nacht als Mädchenklasse hindurchzugehen.

Am Dienstag ging es schon früh weiter. Nach einem ausgiebigen Frühstück trafen wir uns in der Innenstadt mit einem Stadtführer. Er zeigte uns die schönsten Plätze der Hansestadt, wie das Rathaus oder die teuren Einkaufsmeilen, wo es beispielsweise Uhren im sechsstelligen Eurobereich zu kaufen gibt. Ebenso erfuhren wir Neues über die Elbphilharmonie. 2017 wird das Opernhaus eröffnet, es sieht jedoch schon heute von außen sehr beeindruckend aus, da es eine individuelle Glasfassade hat, die das Meer symbolisieren soll. Bei der obligatorischen Hafenrundfahrt hatten wir einen tollen Blick auf die großen Containerschiffe und konnten durch die alte Speicherstadt schippern. Nur den coolen Akzent der Hamburger waren wir nicht gewöhnt, sodass wir manches nicht verstanden, was der Kapitän sagte. Wieder zurück auf dem festen Boden machten wir uns auf den Weg zur letzten, aber mit Sicherheit leckersten Station an diesem Tag. Wir besuchten das Chocoversum. Ein ganzes Museum voll mit Schokolade war natürlich ein ganz besonders süßes Erlebnis. Bei der Führung lernten wir, wie man Schokolade auf ihre Qualität testet, aus was sie besteht, und wo sie herkommt. Außerdem durften wir viel probieren und unsere eigene Tafel Schokolade gestalten.

Der Mittwochmorgen startete mit der Lieblingsbeschäftigung der meisten Mädels. Den ganzen Vormittag hatten wir nämlich Zeit zu Shoppen und die Stadt auf eigene Faust etwas näher zu entdecken. Mit vollen Einkaufstüten stiegen wir mittags gemeinsam den Michel hinauf. In 120 Metern Höhe hatten wir von diesem berühmten Wahrzeichen aus einen 360 Grad Blick auf die gesamte Stadt. Nachdem viele Selfies gemacht wurden, konnten wir noch die Kirche Sankt Michaelis besichtigen, zu dem der Turm gehört. Mit der Fähre erreichten wir danach unser nächstes Ziel, den Elbstrand von Hamburg. Das war ein Geheimtipp unseres Stadtführers, denn an diesem Sandstrand konnte man sich wie am Meer fühlen. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen ließen wir es uns gut gehen und genossen den Nachmittag. Zum Abschluss des Tages durchquerten wir zu Fuß noch den Elbtunnel. Dieser wurde schon 1911 eröffnet und ist 400 Meter lang. Es war ein komisches Gefühl zu wissen, dass man gerade unter der Elbe hindurchgeht, was aber trotzdem eine tolle Erfahrung war.

Ehe wir uns versahen, war es schon Donnerstag und somit brach unser letzter richtiger Tag in Hamburg an. Dieser startete mit einem Besuch im Miniatur Wunderland, der größten Modelleisenbahnanlage der Welt. Dort konnten wir viele Städte und Landschaften in Miniformat entdecken und auch Teile der wichtigsten geschichtlichen Ereignisse Deutschlands waren winzig klein ausgestellt. Wir hatten bis Mittag Zeit, uns das Museum anzusehen, bevor wir uns zu unserem nächsten Programmpunkt trafen, dem Hamburger Dungeon. Viele von uns hatten ein wenig Angst vor diesem Besuch, doch eigentlich freuten wir uns deshalb umso mehr darauf. In dem Gruselhaus wurden wir Zeugen der Pest und dem großen Brand von 1842. Außerdem durften wir viel in den Geschichten interagieren. Erschreckt wurden wir natürlich auch von sämtlichen gruseligen Gestalten, knarrenden Türen und dunklen Gängen. Den Freefall-Turm am Ende der Führung, der sich in dem Haus befindet, ließen wir uns natürlich auch nicht entgehen. Alle waren etwas erleichtert, als wir wieder draußen im Hellen standen und nicht mehr in den dunklen Räumen, aus deren düsteren Ecken jederzeit jemand hervorspringen konnte. Trotzdem war der Besuch des Gruselhauses wirklich spannend und auch sehr lustig, da auch unsere Lehrer von den Schauspielern etwas veräppelt wurden. Danach beeilten wir uns, zurück ins Hotel zu kommen, um uns für das letzte große Ereignis hübsch zu machen. Um 20 Uhr hatten wir alle Karten für das Musical Aladdin. Dafür machten wir uns richtig schick und mussten dann leider durch den ersten Regen in dieser Woche zur S-Bahn laufen. Die Vorstellung übertraf schließlich alles andere. 38 Schauspieler in funkelnden Kostümen und eine tolle Bühnengestaltung machten das Musical einzigartig. Im Stück gab es viele aufwändige Tänze und wunderschöne Lieder. Und auch der Ritt auf dem fliegenden Teppich durch die Nacht sah wirklich echt aus. Nach der Vorstellung war unsere Abschlussfahrt auch so gut wie zu Ende. Im Hotel angekommen, war dann leider Packen angesagt, bevor wir die letzte Nacht dort verbrachten.

Freitagmorgen ging es nach einem Frühstück schon zum Zug, mit dem wir wieder zurück nach München fuhren. Endlich am Hauptbahnhof angekommen, wechselten wir in die S-Bahn nach Altenerding, wo wir Punkt 17 Uhr ankamen. Leider war dort das Ende unsere Klassenfahrt nach Hamburg erreicht, doch viele der Erlebnisse dort werden wir lange nicht vergessen. Ein großes Dankeschön also an unsere Begleitlehrer Herr Joachimbauer und Frau Urland für die tolle Planung.

Rica Rosenfeld