Schülerinnen im Austausch mit Frauen in der Politik

Politiktalk an der MRS. Politische Bildung stand in der Mädchenrealschule Heilig Blut auf dem Stundenplan

Dazu waren Experten aus der „Praxi“s zu Gast. Passend für eine Mädchenschule war die Einladung von gleich drei Politikerinnen: Helga Stieglmeier (Grüne), Doris Rauscher (SPD) und Ulrike Scharf (CSU). Sie standen jeweils zwei bis drei Abschlussklassen Rede und Antwort über ihre Arbeit und ihr politisches Wirken. Stadt- und Kreisrätin Stieglmeier berichtete über ihren Einstieg in die Politik, der zunächst über verschiedene Ämter in der Schule begonnen habe, dann über Jusos und SPD führte und schließlich bei den Grünen gemündet habe. Mit den Schülerinnen diskutierte sie über die aktuelle Verkehrspolitik, vor allem über die Nutzung von E-Autos. Die Politikerin Doris Rauscher erzählte, dass sie nun seit fast zehn Jahren dem Landtag angehöre und im Herbst wieder kandidiere. Auch sie lobte das „Reißverschluss-Prinzip“ ihrer Partei: Auf den Listen wechseln beide Geschlechter ab. Erörtert wurden der Equal Pay Day und der Standpunkt der SPD zum Gendern. Wie Stieglmeier setzt sich Rauscher für eine Gleichbehandlung von Frauen ein und fordert mehr Frauen in Führungspositionen. Die Dritte im Bunde, Sozialministerin Ulrike Scharf, berichtete aus ihrer Arbeit in der Staatsregierung sowie als Landesvorsitzende der Frauen Union. Gerade in den vergangenen Jahren der Pandemie war ihr Haus sehr stark gefordert.

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