Mathe-Känguru 2026

Wer springt am weitesten?

Gemeint ist hier nicht – wie man vielleicht meinen könnte – ein Sprung in den Sand beim Weitsprung. Nein, gemeint ist der weiteste Känguru-Sprung beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik.

Dieser mathematische Wettbewerb findet in mehr als 100 Ländern weltweit immer am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern gleichzeitig statt. Heuer durften wir daher im Rahmen des MINT-Tages am 19. März 2026 gemeinsam knobeln.

Der Känguru-Wettbewerb soll Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen; er lädt zum Rechnen, Knobeln und Nachdenken ein. Ohne den Druck einer Notengebung werden in 75 Minuten Multiple-Choice-Aufgaben in allen Klassenstufen von 3 bis 13 gelöst. Jeweils zwei Klassenstufen (3/4, 5/6, 7/8, 9/10 und 11-13) bearbeiten die gleichen Aufgaben.

Aber was hat dieser Wettbewerb eigentlich mit einem Känguru zu tun?

Überall auf der Welt suchen Lehrende der Mathematik nach Möglichkeiten, wie die Begeisterung für dieses Faches gesteigert werden kann. Mathematik ist für den Gebrauch anderer Wissenschaften und für die Allgemeinbildung sehr wichtig.

So kamen Hochschulmathematiker aus Australien auf die Idee, einmal im Jahr einen Wettbewerb anzubieten, an dem möglichst viele Schülerinnen und Schüler teilnehmen sollten. Die Aufgaben sollten nicht zu schwer, aber anregend sein. Das Spektrum der Aufgaben so breit sein, dass für jeden etwas dabei ist, das sich gut lösen lässt und dabei vor allem noch Spaß macht. 1978 fand in Australien dann der erste Wettbewerb statt, bevor er sich innerhalb weniger Jahre in viele Länder aus der Südpazifikregion ausweitete.

Nach Europa kam der Wettbewerb Anfang der 90er Jahre über Frankreich.

Zu Ehren der Erfinder aus Australien erhielt der Wettbewerb den Namen „Kangourou des Mathématiques (Känguru der Mathematik“) und breitete sich ab 1994 von dort weiter aus.

Aus Deutschland nahmen 1995 zum ersten Mal drei Schulen teil. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler wuchs im Laufe der Jahre stetig an. Dieses Jahr beteiligten sich ca. 929.000 Teilnehmer aus ca. 13.000 deutschen Schulen.

An unserer Schule knobelten dieses Jahr 456 Schülerinnen von der 5. – 10. Klasse.

Beispielaufgaben aus verschiedenen Klassenstufen:

Klassenstufe 5/6:

Klassenstufe 7/8:

Klassenstufe 9/10:

Es gibt immer fünf verschiedene Antwortmöglichkeiten, wovon eine richtig ist.

Bei der Preisverleihung stellen wir immer wieder fest, dass nicht unbedingt diejenigen Schülerinnen, welche die besten Noten in Mathematik haben, die meisten Punkte erzielten, sondern oftmals versteckte Talente in unseren Klassen schlummern.

Alle Teilnehmerinnen erhalten eine Urkunde mit ihrer erreichten Punktzahl, eine Broschüre mit den Aufgaben, Lösungen und weiteren Knobeleien sowie ein kleines, kreatives Knobelgeschenk.

Darüber hinaus bekommen die besten Teilnehmer in Deutschland weitere Sachpreise, die geistig anspruchsvoll, anregend und geeignet sind, Kreativität und soziales Verhalten zu fördern.

Bleibt noch die Frage von ganz zu Beginn offen, was denn nun der weiteste Sprung ist?

Derjenige Teilnehmer einer Schule mit der größten Anzahl an aufeinanderfolgenden richtigen Antworten (unabhängig von der Gesamtpunktzahl!) hat den weitesten Känguru-Sprung geschafft und bekommt als Sonderpreis ein Känguru-T-Shirt.

Wer jetzt Lust bekommen hat, selbst einmal ein paar dieser Knobelaufgaben zu lösen, findet alle Wettbewerbe der letzten Jahre einschließlich Lösungen und nach Klassenstufen sortiert unter www.mathe-kaenguru.de.

Die Fachschaft Mathematik wünscht viel Spaß beim Knobeln!

Stephanie Demmel

(Quelle: www.mathe-kaenguru.de; Lösungen der Beispielaufgaben: 5/6: C, 7/8: C, 9/10: E)

Unsere Preisträgerinnen 2026:

Marx Veronika, 7d, 1. Preis

Arslan Seyma, 7d, 2. Preis

Moser Sophia, 7d, 2. Preis

Aschenbrenner Miriam, 6c, 3. Preis

Wittenstein Sophia, 5a, T-Shirt

Gaigl Antonia, 6c, T-Shirt

Richter Ida, 8b, T-Shirt

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